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Assietta Kammstrasse – ein Klassiker, der immer wieder begeistert


Die Assietta Kammstrasse – ein echter Klassiker der Westalpen und trotzdem eine Strecke, die mich jedes Mal aufs Neue begeistert.

Unsere Tour startete in Sauze d’Oulx, von wo wir in Richtung Colle Basset hinauffuhren. Der Anstieg ist für Reiseendurofahrer mit etwas OffRoad-Erfahrung gut machbar. Wer bereits ein bis zwei OffRoad-Kurse absolviert hat und seine Maschine sauber beherrscht, wird hier viel Freude haben – solange das Wetter mitspielt. Bei Regen kann sich der Charakter der Strecke allerdings deutlich verändern.

Der erste Teil ist abwechslungsreich: Serpentinen führen durch den Wald, bevor sich die Landschaft öffnet und der Untergrund zunehmend schottrig wird.

Hoch hinaus auf der SP 173

Am Colle Basset beginnt dann der hochalpine Teil der Strecke. Die Route führt auf der bekannten Strada Provinciale 173 weiter in Richtung Colle Bourget, wo wir bereits auf rund 2.304 Meter über Meer kommen.

Und genau hier beginnt das, was die Assietta für mich so besonders macht: Die Strecke wird zum flowigen Pfad durch eine beeindruckende Berglandschaft.

Hier geht es weniger darum, möglichst schnell ans Ziel zu kommen. Vielmehr ist die Assietta etwas für Geniesser – für Fahrer, die Freude an der Natur haben und zwischendurch auch einfach einmal anhalten, den Motor abstellen und die Aussicht auf sich wirken lassen.

Doch die Strecke bleibt abwechslungsreich.

Nach dem Colle Bourget wird es stellenweise etwas technischer. Zwei, drei enge 180-Grad-Kurven, teilweise loser Schotter und wechselnder Untergrund verlangen etwas mehr Technik und saubere Linienwahl. Für einen geübten Reiseendurofahrer ist auch dieser Abschnitt jedoch problemlos machbar.

So erreichen wir schliesslich den Monte Genvris auf rund 2.511 Meter über Meer.

Und spätestens hier ist klar:

Für diese Aussicht hat sich jeder Höhenmeter gelohnt.

Doch wir sind noch längst nicht am Ziel.

Weiter geht es in Richtung Colle Assietta. Kurz davor heisst es in den Sommermonaten allerdings: einmal kurz lächeln!

Denn hier steht nicht etwa zufällig jemand mit einer Kamera am Wegesrand. Ein Fotograf hält die vorbeifahrenden Motorräder fest und sorgt damit für eine schöne Erinnerung an die Tour.

Gleichzeitig zeigt dieser Punkt sehr deutlich, dass die Assietta inzwischen eine sehr beliebte und touristisch frequentierte Strecke ist.

Das hat durchaus auch Vorteile. Wer alleine unterwegs ist und einmal ein Problem haben sollte, ist hier in der Regel nicht völlig auf sich alleine gestellt.

Trotzdem gilt: In unübersichtlichen Kurven immer mit Gegenverkehr rechnen!

Und bevor ihr eure Tour plant, unbedingt die aktuellen Sperrzeiten prüfen. Die Assietta ist während der Sommermonate an bestimmten Tagen für den motorisierten Verkehr gesperrt – traditionell insbesondere mittwochs und samstags.

Höhenmeter verlieren – aber nichts von der Schönheit

Nach dem höchsten Punkt beginnt die Strecke langsam wieder an Höhe zu verlieren.

Was allerdings nicht weniger wird, ist die Schönheit der Landschaft.

Immer wieder öffnet sich der Blick weit ins Tal. Gleichzeitig kann man wunderbar erkennen, mit welchem Aufwand diese hochalpine Strasse einst in die Bergwelt gebaut wurde. Die schmale Piste schlängelt sich förmlich durch die Landschaft und macht genau das aus, was wir an den Westalpen so lieben.

Schliesslich endet unser OffRoad-Teil an der Strada dell’Assietta.

Wer jetzt eine Pause braucht, findet mit dem Rifugio Pian dell’Alpe eine schöne Möglichkeit einzukehren und die Eindrücke der Tour bei etwas zu trinken oder einer Stärkung nochmals Revue passieren zu lassen.

Und weil es so schön war …

… haben wir uns kurzerhand entschieden, die Strecke von der anderen Seite gleich nochmals zu fahren.

Warum?

Weil eine Strecke wie die Assietta aus der Gegenrichtung plötzlich wieder ganz anders wirkt. Andere Kurven, andere Perspektiven und neue Ausblicke – und plötzlich entdeckt man Dinge, die einem bei der ersten Fahrt gar nicht aufgefallen sind.

Genau das ist für mich Motorradfahren in den Westalpen.

Nicht einfach Kilometer abspulen.

Erleben. Entdecken. Geniessen.

Die Assietta Kammstrasse ist deshalb für mich ein absolutes Muss für jeden Reiseendurofahrer, der die Westalpen erkunden möchte.

Du möchtest die Assietta gerne erleben, traust dich aber nicht alleine auf eine solche Tour?

Dann komm mit uns.

Bei 713 Adventures verbinden wir Fahrspass, OffRoad-Technik und das Erlebnis der Westalpen. Du musst nicht der perfekte OffRoadfahrer sein – wichtig ist, dass du Lust hast, Neues zu lernen und die Berge mit deiner Reiseenduro zu erleben.

Explore more – learn OffRoad.

👉 Wenn dich die Assietta neugierig gemacht hat, melde dich bei uns für eine geführte Tour!

 
 
 

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